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Fairness für Günther Platter

Überall wo man hinkommt, hört man diese hässlichen Gerüchte, der Landeshauptmann hätte - oder bekäme demnächst - ein, zwei oder gar drei ledige Kinder (in Innsbruck, im Oberland, in Osttirol, im Burgenland, im Außerfern …) bei einer Freundin da, bei einer Sekretärin dort, was weiß ich! Weil im ganzen Land das Gerede darüber einfach nicht verstummen will, was sag ich da, ständig und bis in die kleinsten Ortschaften hinaus zunimmt, habe ich mich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen.

Gerade jetzt in der Zeit der Zeltfeste wird überall getuschelt, wo der Landeshauptmann auftaucht. Jeder weiß etwas, aus angeblich sicherster Quelle: jaja, das stimme sicher, das habe man jetzt schon von zwei oder drei Seiten gehört; in einem Landesratsbüro sei eine Vorzimmerdame in Karenz gegangen, ein ÖVPler habe es einem kürzlich selbst gesagt; Platter sei mit einem Blumenstrauß auf der Entbindungsstation aufgetaucht, man kenne jemanden, der jemanden kenne, der ihn selbst gesehen habe; sogar Zwillinge soll er bekommen haben, das sei im Landhaus längst bekannt, tratscht der politische Gegner im Dorf, und so weiter und so fort, was halt so geredet wird, wenn der Tag lang ist, wie jetzt im Sommer.

Weil die großen Medien des Landes, Tageszeitung, ORF, Kronenzeitung, in die die Landesregierung doch soviel Geld hineinbuttert, nichts tun gegen diese üblen, ehrabschneidenden Verdächtigungen, ihnen mit keinem Wort entgegentreten, daneben aber sehr wohl über ein entlaufenes Kätzchen da oder ein umgefallenes Fahrradl dort berichten, will ich in aller Fairness Günther Platter ein Angebot machen.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, Sie wissen, dietiwag.org hat einen hohen Grad an Glaubwürdigkeit und wenn Sie hier wahrheitsgemäß den oben genannten zutiefst rufschädigenden Gerüchten entschieden entgegentreten, dann wird das seine Wirkung im Land nicht verfehlen und wird sich Ihr Image als untadeliger Familienmensch auch wieder festigen. Davon bin ich überzeugt.

Ich darf Sie also einladen, sich in aller Form dahingehend zu erklären, dass an den in Umlauf befindlichen Behauptungen, Sie hätten in Ihrer Zeit als Landeshauptmann von Tirol außereheliche Kinder in die Welt gesetzt, absolut nichts dran ist.
Formular sozusagen anbei:



In Erwartung Ihrer Ausführungen zu den (nicht vorhandenen) ledigen Kindern darf ich Ihnen versichern, dass ich Ihre Mitteilung umgehend und ungekürzt auf www.dietiwag.org veröffentlichen werde.
Damit diese Rederei endlich ein Ende hat. Ein für allemal.

Markus Wilhelm

6.7.2011


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