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„Option Naturns“ - Ätsch! [25.10.2004] Wie dilettantisch die TIWAG den sogenannten Optionenbericht über „mögliche“ Großkraftwerke angeht, läßt sich am dort aufgelisteten „Ausbau KW Naturns (Südtirol)“ zeigen. Allein daß mit den Etschwerken, die das KW Naturns betreiben, „bis heute niemand über so ein Projekt gesprochen hat“ (Generaldirektor S. Tutzer), müßte für den Rücktritt des gesamten TIWAG-Vorstandes ausreichen. Plattfüßiger kann man doch nicht unterwegs sein! Doch man kann! In Südtirol ist seit Mitte der 90er Jahre die Errichtung von Stauseen per Landesgesetz schlicht und einfach verboten. Weiß man das in Innsbruck immer noch nicht? Oder ist nicht nur die Wasserfassung sondern auch noch der Speicher selbst für dieses Südtirol-Projekt hier in Nordtirol, im hintersten Ötztal, vorgesehen? Was tut man nicht alles, um die Liste der Möglichkeiten möglichst lang aussehen zu machen! Aber was zu viel Murks ist, ist zu viel: Es ist völkerrechtlich völlig ausgeschlossen, solche Wassermassen wie es die Gurgler und Venter Gletscherbäche sind, entgegen ihrer natürlichen Abflußrichtung abzuarbeiten, weil sie damit allen unterliegenden Kraftwerken an Inn und Donau entzogen würden. Wie groß muß die Not im TIWAG-Haus sein, eine Ableitung durch den Alpenhauptkamm hindurch und damit über die Hauptwasserscheide hinweg auch noch als „Option“ zu sehen! Diese Garantie kann man schon heute abgeben: Der „Ausbau KW Naturns (Südtirol)“ wird in der ohnedies kümmerlichen Endfassung des „Optionenberichts“ sicher nicht mehr aufscheinen. Und es wird nicht die demagogische „Union für Südtirol“ gewesen sein, die das zustande gebracht hat. M.W. |
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